Von Bendix Klingeberg
Wieder so ein Bilderbuchtag, strahlend blank geputzt, warm und sonnig bei höchst angenehmem, östlichem Wind, unser 28füssiger alter Laurin Koster marschiert glucksend und gutgelaunt mit Beatrix und mir gen Süden. Eben haben wir die Einfahrt zum nördlichen Fahrwasser nach Karlskrona bei Langören passiert, die Untiefentonne vor Ungskär unter begeisterndem Piepen des Garmins erreicht. Wir spähen konzentriert voraus, um das winzige Fahrwasser zwischen den vielen kleinen und großen Granitbuckeln zu finden, welches uns zum Hafen von Ungskär bringen wird. Zwei größere Yachten kommen mit gesetztem Groß unter Maschine aus der engen Passage, und das ist fein, denn so kann man gut hineinfinden.
Merkwürdig, kaum haben beide das letzte Tonnenpaar nach See hin passiert, drehen sie auf dem Teller und dampfen mit hoher Fahrt zurück zwischen die Felsen. Beatrix dreht sich zu mir, wobei ihr schönes Gesicht einen höchst merkwürdigen Ausdruck annimmt, so etwa, als würde sie einen Geist sehen. Auch ich blicke nun nach achtern und erstarre: Von See her rollt eine grauweiße, riesige Nebelwand wie eine ungeheure Walze auf uns zu, und zwar sehr schnell. Innerhalb weniger Minuten gibt es nichts mehr zu sehen, keine Segel, kein Land, keine Tonnen, keine Felsen. Wir sind in feuchte, warme Watte verpackt.
Fock einrollen, Maschine an, Lichter an und nun aber wohin? In die Einfahrt, die gerade mal 4 bis 5 Meter breit sein soll, traue ich mich auf keinen Fall, (mit oder ohne GPS), hinter uns Steine, an Steuerbord Steine und voraus Steine... also weg hier, mit langsam und leise laufender Maschine tuckern wir auf Ostkurs zum freien Wasser.
Nach knapp 45 Minuten ist alles vorbei. Jemand hat den Vorhang aufgemacht, im Westen ist es etwas diesig, aber ansonsten: Der sprichwörtliche Spuk ist vorbei, the sun is shining und die Welt hat uns wieder. Umdrehen, bequem in die Peilung fahren, die zwei große, weiß gemalte Steinbaken ("Kummel") auf Ungskär für die von See kommenden Seefahrer bilden. Langsam in das wirklich atemberaubend schmale, ausgeprickte Fahrwasser hinein und hindurch. Vor der Hafeneinfahrt ist eine westliche Untiefentonne hautnah zu passieren, freihalten sollte man sich von dem eben unter der Oberfläche lauernden Wackerstein eben nördlich der Untiefentonne.
Ein schöner Hafen, der uns mit seinen kräftigen Molen schützend umarmt. Kinder springen vom Brückenkopf jauchzend ins Wasser, einige Schiffe liegen an der Südmole, wir drehen unentschlossen eine langsame Runde, die irgendwie aufzuhören scheint. Beatrix sagt: "Skipper, wi sit op shiet." Stimmt. Mitten im Hafen ist es arg flach, auch für unsere 1,40 Meter Tiefgang, aber es ist weicher Modder, aus dem wir "Anna-Nin" ohne größere Motordrehzahlen befreien können. Ein freundlicher Mensch winkt, räumt an der Nordmole einige Ruderboote beiseite und bindet unsere Leinen fest.
 | | Sonnenschirm setzen, Campari trinken, nix tun |
|  | Schiff versorgen, Cockpittisch aufbauen, Sonnenschirm setzen, Campari-Soda trinken, nix tun, und das ganz langsam.
Später dann der obligatorische Landgang durch die kleine Ansammlung hübscher bunter Häuschen mit duftenden Blumengärten, Fischerbuden und einer Telefonzelle, in der eine Birke wächst. Am Leuchtfeuer vorbei an die karge und blankgewetzte Seeseite der Insel mit beeindruckenden Felsformationen, roten und glitzernden Quarzbändern, rund geschliffenen Granitbuckeln, kleinen Teichen in Steinnischen mit allerlei Getier darin.
 | | Ungskärs herbe Schönheit |
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Gegen Abend sammeln sich Eingeborene und Seefahrer mit Essen und Trinken am Grillplatz, wir werden hinzu gewunken und bringen Vorräte mit. Das Nebelgespenst ist bei bestimmten Wetterlagen typisch, die Seenebel kommen plötzlich angewalzt, sind gefürchtet und nicht voraussehbar, so höre ich. An dem lauen Augustabend will und will es nicht dunkel werden, dennoch spielen Unmengen von Inseligeln aller Größe um unsere Füße, stellen sich hungrig auf die Hinterbeine und kriegen auch was ab. Beatrix holt die zur Standardbordausrüstung gehörende Trockenfutterschachtel für Hafenkatzen, die nun mit den Igeln zusammen um die auf der Pier hockende Beatrix herumwuseln, schnurren, fauchen, keckern und sich wegschubsen.
Ein freundliches "Hej och godnatt", Lampe ins Cockpit, noch einen Schluck Vino rosso. Als ich aufblicke, schaut von der Pier aus ein dicker Igel über Beatrixens Schulter, neugierige Knopfaugen, aber wenig Zeit: Emsig rennt er die ganze Mole runter und macht sich am Ende an den Fischresten der Angler zu schaffen.
Dieses südöstlichste Schärengebiet der schwedischen Provinz Blekinge - "der Garten Schwedens" - war bis vor kurzer Zeit militärisches Sperrgebiet. Nicht-Schweden durften nicht hierher, die Überwachung war überaus streng. Hier fuhren komplette Zerstörer in getarnte "Felsgaragen", manche Granitinseln waren wie Schweizer Käse gelöchert und vollgestopft mit geheimen Anlagen, Kriegsschiffe lagen unter Netzen und Büschen getarnt direkt an den steilen Felsen. Auch in unserem deutschen Törnführer wird das Gebiet noch als Sperrgebiet ausgewiesen, der Hafenmeister von Kristianopel erzählte aber, seit längerem sei das Militär weg und die Gebiete mit den ausgezeichneten kleinen ehemaligen Militärhäfen seien nunmehr offen, ebenso wie die ausgezeichneten mit Ringen und Pollern versehenen Vertäuungsplätze mit tiefem Wasser und eindrucksvollen Felsen.
Schöne Namen: Lungskär, Utlängan, Inlägan, bezaubernde Häfen, nette Menschen und karibisches Wetter. Unsere Tagesetmale sind eindrucksvoll: 5 sm, 3 sm, 7sm tüdeln wir von einer Schäre zur anderen, manche nicht größer als Verkehrsinseln, das Gummiboot tut gute Dienste und wir fühlen uns ein wenig wie Robinson.
Natürlich sind die Fahrwasser teilweise eng und kniffelig, aber mit Tonnen, Richtmarken und anderen Seezeichen ("Kummel", "Märke") gut versehen und gut zu befahren. Dennoch gilt es aufmerksam zu sein: Verliert man die Übersicht, sehen plötzlich alle Felsen gleich aus, und man verirrt sich leicht.
Wir tasten uns auf der Peilung von zwei weißen Tafeln in den Winzhafen von Lungskär, etwas weiter nördlich. Dort gibt es außer einer halb verfallen Brücke so gut wie gar nichts, das ist doch reizvoll.
 | | Dunkle Wolken im Westen... |
|  | Wir gehen vor Heckanker an die Innenseite der Brücke, tief ist es nicht und viel Platz ist auch nicht. Eigentlich ist der "Hafen" nun voll. Am späten Nachmittag ziehen dunkle Wolken im Westen auf, wir eilen an Bord, was wird das werden? Per Gummiboot doch noch einen zweiten Heckanker versenkt, Regensegel übers Cockpit, Leinen überprüfen. Am Abend entwickelt sich ein gewaltiges Himmelsschauspiel mit anhaltenden Blitzsalven, grollendem Donner und sicher viel Wind - aber es verharrt über dem Festland, bei uns bleibt alles ruhig, der nächste Morgen ist strahlend.
Das Leuchtfeuer Flundrebådarna steht wie eine Ampel mitten auf der "Kreuzung" der Fahrwasser nach Stenshamn, Ungskär, Utklippan und Inlängan.
 | | Alter Festmacher aus der Segelschiffszeit |
|  | Mit südlichem Kurs führt uns eine Peilung aus zwei roten Dreiecken sicher in den Hafen Stenshamn auf Utlängan, der südlichsten Außenschären dieses kleinen Archipels. Ein ruhiger Liegeplatz an der Nordostmole in diesem eigentlich gewaltigen ex-Militärhafen ist leicht gefunden. Der Hafen ist auf mehreren kleineren Schären gebaut, und war schon in alter Zeit Schutzhafen für die großen Barken und Schoner.
Ein Damm führt zur eigentlichen Hauptinsel. Die ansonsten karge, von Wind, See und Eis polierte Schäre schmückt sich mit einem angepflanzten Wald, in den eine große Reiherkolonie eingezogen ist. Im Frühling und im Herbst fallen die Zugvögel ein, über 100.000 Eiderenten wurden hier an einem Tag gezählt. Ein Fahrrad wäre schön, denn das Militär hat die einzige "Straße" sogar asphaltiert...
Abends sitzen wir auf der warmen Steinmole, im Süden blitzt das mächtige Leuchtfeuer von Utklippan, eine große Fähre zieht hell beleuchtet wie eine kleine Stadt in der Ferne gen Osten, hinter uns funkeln die Feuer und Tonnen, die gelblichen Lichter der Häuschen und die Hafenbeleuchtungen der verzauberten Schärenwelt. Zuweilen patscht es im Hafen, die Heringe springen um die Wette und vergnügen sich. Die letzte Flasche Chianti Classico ist leer.
Auch andere Vorräte gehen zur Neige, es entsteht ein langer Einkaufszettel, aber niemand hat Lust, auf eigenem Kiel die öden Häfen von Karlskrona anzulaufen.
"Wittus" ist die Antwort: Wir sind diesem eiligen, schnellen Verkehrsboot schon oft begegnet, dreimal am Tag düst es zwischen Karlskrona und den Inseln hin- und her, holt, bringt und transportiert alles Erdenkliche und legt, nur kurz mit dem Steven, an den winzigsten Stegen und Brücken an. Also: mit "Wittus" morgen früh zum Einkaufen, acht Uhr an der "Haltestelle" gegenüber.
Zeitig machen wir uns landfein, mit einem Mugg Kaffee ins Cockpit, und was sehe ich? Nichts! Wabernder Nebel, von überall perlt und tropft die Nässe. Das wird wohl nix mit "Wittus". Ich erkenne aber drüben an der Haltestelle einen Herrn im dunklen Anzug mit Aktenkoffer und Regenschirm, 3 aufgepoppte Teenies und eine ältere Dame die mit Dackel dazu kommt. Die werden da nicht umsonst stehen. Also los!
Ein mächtiges Brummen dröhnt aus dem Nebel, "Wittus" taucht gespenstisch in der Hafeneinfahrt auf, all people on board, ein eleganter Bogen rückwärts und in der Hafeneinfahrt alle Hebel auf den Tisch: Mit gut 20 Knoten fliegen wir durch den Nebel, driften wie im Riesenslalom durch die Tonnen, schrecken Möwen und Schwäne auf und sehen nichts. Der kettenrauchende "Fahrer" sitzt seelenruhig vor zwei Farbradars, einer elektronischen Karte in Riesenvergrößerung, zwei GPS-Navigatoren, einem quäkenden UKW-Funkgerät und einem kleinen Joystick. Ab und zu laufen drei große Scheibenwischer. Warum eigentlich? Obwohl dieses rasende Gefährt kaum Wellen aufwirft, wird bei jedem Radarplot, bei jedem noch so kleinen Boot die Fahrt weggenommen. Das sollten sich die Ausflugsschiffe auf der Schlei mal abgucken!
Vor Karlskrona klart es auf, die eindrucksvolle Kulisse mit den alten Prachtgebäuden, Hafenanlagen, Befestigungen und Werftanlagen glänzt in der Sonne. Einmal geht es um die ganze Stadt, kleine Kanäle, viele Brücken, prächtige alte Villen. Endstation ist im nördlichen Hafen direkt am Marktplatz.
Am späten Nachmittag, schwer bepackt mit Tüten und Taschen geht's zurück, ein halber Tag "Großstadt" reicht allemal. "Wittus" füllt sich mit viel Gepäck, Stückgut, Kindern mit und ohne Wagen, allerlei Volk in bunter Freizeitkluft, Hunden, und sogar einem Wellensittich im Käfig, Fahrrädern: Freitag Nachmittag, ab ins Inselwochenende. Die Sausefahrt bei herrlichem Wetter genießen wir auf dem hohen Sonnendeck bei Kaffe und Sandwich, die Ausblicke sind eindrucksvoll, der Blick auf die vielen Inseln, kleinen Häfen und Anlegebrücken. Toll! Was für ein Paradies!
 | | Was für ein Paradies! |
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In Stenshamn (Endstation) steigen wir als beinahe letzte Passagiere aus, zerren unsere Tüten und Taschen an Land. Der Herr im dunklen Anzug ist auch wieder da und schmunzelt freundlich.
Abends Grönlandkrabben ("Räkor"), frisches Weißbrot, Butter, Majonäse, Zitrone und kalten Prosecco... eine große Schachtel Trockenfutter für Igel und Katz, neue Mückenspiralen im Cockpit... jau, hart und entbehrungsreich ist das Leben auf See.
 | | Es findet sich ein Platz an einer alten Brücke |
|  | Am nächsten Tag unter Segeln aus dem Hafen, mit nördlichem Kurs an der hohen, dicht bewaldeten Insel Inlängan entlang, der größten dieses Archipels, durch das enge Fahrwassertor westlich von Södra Hylteskär mit zwei mächtigen Unterwassersteinen nach Hästholmen, einem Naturschutzgebiet. Am Anfang einer engen langen Bucht findet sich ein feiner geschützter Platz an einer zerfallen Holzbrücke unterhalb eines mächtigen Felsens.
Abends, nach einem ausgedehnten Spaziergang durch schöne Wälder und Lichtungen, über Wiesen und bemooste Felsplatten lesen wir uns ungläubig die Geschichte von dem russischen U-Boot U 137 der so genannten "Whisky"-Klasse vor: 1981, zur Zeit der intensivster schwedischer Küstenbewachung lief das Boot einige Meilen von hier bei Torumsskär gegen zwanzig Uhr auf Grund, nachdem es weit in das scharf bewachte (?) Sperrgebiet eingedrungen war. Der Vorfall wurde erst gegen zehn Uhr am nächsten Morgen dem Militär bekannt, nachdem morgens ein verwunderter Fischer das Schiff entdeckte. Anschließend spielten sich hier unter dem Motto "Whisky on the rocks" dramatische und krisenhafte Tage ab.
 | | Hier kommt auch die Post per Schiff |
|  | Nach einem erfrischendem Bad geht's unter Segeln und freundlichem Wind weiter, um Ytterön herum und bei Ytterösund ins Hauptfahrwasser Richtung Karlskrona. Durch herrliche Wälder und Landschaften nördlich um die Insel Senoren, durch die Möcklösundsbrücke in den weiten östlichen Fjord vor Karlskrona. Nördlich der Schäre Pottnehom, an der Südspize von Säljön, kommen die Segel runter und wir tuckern langsam in den extrem schmalen Sund zwischen Säjlön und Knösö: Gewaltig steile und hohe Felsen fallen senkrecht in den Sund, man kann beinahe die Hände nach beiden Seiten ausstrecken. Kühl und schattig ist es hier, und richtig tiefes schwarzes Wasser. Einmal durch den "Korridor" und wieder zurück in den Sonnenschein, Segel hoch und in rauschender Fahrt an Karlskrona vorbei in den Västra Fjärden. In solchen Momenten sind wir sehr verliebt in den über 25 Jahre alten Laurin Koster.
Spätnachmittags stehen wir vor dem idyllischem kleinen Vereinshafen von Tromtö, der am Rande von gewaltigen Buchenwäldern in einer ruhigen Bucht liegt. Nicht einfach einlaufen und festbinden, sondern langsamste Fahrt, Blickkontakt und fragen, ob und wo wir denn dürfen. Viele freundliche Mienen, "jaha, javist kommer Du hier", Schiffe werden zur Seite geschoben, Leinen festgebunden und "hej, välkommen".
 | | Idylle auf Tromtö |
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Es wird wieder eine dieser warmen, hellen Nächte mit murmelndem Palaver im Hafen, Grillen und dem Austausch von diversen Kaltgetränken.
Morgens machen wir uns tapfer auf die Wanderschaft durch die parkähnliche Landschaft der Insel, durch den eindrucksvollen Buchenwald, in dem es etwas dämmrig und kühl ist, nach Hjortahammar im Norden, zu den großen Steinsetzungen der Vorzeit, die noch gut erhalten sind. Momente der Ehrfurcht.
Eine Art Markt zieht uns magisch an, ein riesiger Ramsch- und Flohmarkt. Einmal im Jahr wird hier gesammelt und verkauft, was niemand mehr braucht oder haben will. Um siebzehn Uhr ist der Markt vorbei, einige mächtige Müllwagen verschlingen alles, was keinen neuen Besitzer gefunden hat... - was für eine wilde Idee! Es gibt wirklich fast alles zu kaufen, Beatrix kann drei schönen Flickenteppichen für eine Krone nicht widerstehen, ich erstehe für zwei Kronen ein einhundert mal achtzig Zentimeter großes farbiges Bild auf steifer Pappe mit Metallecken, wie es früher im Schulunterricht verwandt wurde: stolze Beduinenkrieger in der Wüste. "Anna-Nin" bekommt einen neuen Wasserkessel mit Dampfpfeife, für eine halbe Krone. Dann gibt's noch ein Bier und den zwei langen Stunden Marsch durch Wald und Flur zurück zum Hafen, bepackt wie levantinische Händler. Oder wie Wikinger nach erfolgreichem Beutezug?
Ein letzter lauschiger Abend, nachdem mühsam die Schätze verstaut sind, bei Chianti und Sternenhimmel, dem Platschen der Weitsprung übenden Heringe, dem gelegentlichen "Gacks" einer träumenden Ente und dem leichten Rauschen der uralten Buchen...
 | | Anleger auf Hästholmen |
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Am nächsten Morgen ablegen unter Segeln, durch die sich prompt öffnende Brücke bei Hasslö (Anruf über UKW) mit guter Fahrt und Backstagsbrise und schon sind wir auf freier See, der paradiesische östliche Teil Blekinges liegt hinter uns - wir kriegen alle drei ein Gläschen Prosecco.
Bendix Klingeberg ist Co-Autor und Übersetzer von Thomas Karlssons deutschsprachigen Törnplanern mit detaillierten Infos über Fahrwasser, Häfen, Naturhäfen, Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten von Blekinge. Der erste Teil beschreibt das Gebiet von Sölvesborg im Westen bis Gö östlich von Ronneby. Der zweite Teil beschreibt die Inselwelt von Gö bis Kalmar. Zu beziehen über: http://www.blekinge-seeseite.de
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